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Das Taekwondo-Camp

Am Sonntag habe ich meine Tasche gepackt.
Am Montag haben mich meine Eltern zum Westbahnhof gebracht, wo der Bus schon auf uns gewartet hat. Wir sind zirka 4 Stunden gefahren, wobei wir einmal eine Pause gemacht haben. Als wir auf der Postalm angekommen sind, haben wir nur schnell unsere Sachen ins Zimmer gebracht, und dann haben wir im Speisesaal Mitttag gegessen. Nach dem Mittagessen haben wir unsere Koffer ausgepackt, dann sind wir in die zirka 200 Meter entfernte Nachbarhütte gegangen, weil dort ein Bogenschieß-Platz und ein Kletterturm waren. Wir haben die Gruppe in der Hälfte geteilt, eine war zuerst Klettern und meine Gruppe Bogenschießen. ich habe einmal ins Schwarze getroffen und die jüngste, 5 Jahre, auch. Nachher waren wir Klettern, doch dann hat es zu regnen angefangen. Wir sind dann aber noch dort geblieben, weil wir trainiert haben. Wir haben die Tische aus dem Speisesaal getragen und haben dann trainiert. Um halb acht waren wir Abendessen, danach sind wir ins Bett gegangen, aber wir haben erst um zwei Uhr geschlafen, weil wir so aufgeregt waren, dass wir vielleicht Gürtelprüfung machen.

Am Dienstag sind wir um halb acht aufgestanden, haben uns gewaschen und sind dann Frühstücken gegangen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Doboks (Trainingsanzüge) angezogen und haben trainiet. Diesmal waren wir aber auf dem hauseigenen Sportplatz. Fortgeschrittene und Anfänger waren getrennt. Nach dem Training um elf Uhr habe ich noch mit Christian, einem erwachsenen Schwarzgurt für die Prüfung geübt. Mittlerweile war es dann halb zwölf, und ich bin Mittagessen gegangen. Nach dem Mittagessen waren wir wieder bei der Nachbarhütte, dort hat sich die Gruppe nocheinmal aufgeteilt, die eine war bei einem Hochseilgarten im Wald und meine Gruppe ist Mountainbiken gefahren. Beim Mountainbiken hat uns der Betreuer viel Interessantes erklärt. Um fünf Uhr sind wir dann wieder zu unserer Hütte auf den Sportplatz zurück und haben noch einmal zwei Stunden trainiert. Nach dem Training habe ich mit Christian noch eine halbe Stunde geübt, und dann sind wir Abendessen gegangen. Um zehn Uhr haben wir dann noch eine Nachtwanderung gemacht und sind die ganze Zeit in Kuhfladen gestiegen. Aber lustig war es trotzdem. Um halb zwölf sind wir zurück gekommen und sind dann ins Bett totmüde ins Bett gefallen.

Am Mittwoch sind wir wie immer um halb 8 aufgestanden und um acht am Frühstückstisch gesessen. Nach dem Frühstück sind wir wieder zwei Stunden auf den Sportplatz trainieren gegangen. Unser Meister hat viele von uns auf die Prüfungsliste geschrieben, auch mich. Nacher habe ich wieder mit Christian für die Prüfung geübt. Nach dem Mittagessen haben wir die Gruppe wieder geteilt, die eine Gruppe ist Mountainbiken und unsere Gruppe Hochseil-Klettern gegangen. Beim Hochseilgarten hat es zwei Stationen gegeben: Die eine war „Kistenklettern“. Den Rekord hat wieder die Jüngste mit zwölf Kisten geschafft, ich bin auf elf Kisten geklettert. Als unser Meister dran gekommen ist, habe ich sichern geholfen. Die zweite Station war eine Mutprobe: In einen zwölf Meter hohen Baumstamm waren Metallstifte gesteckt, die im Zickzack nach oben führten. Auf der Spitze dieses Stamms war eine Platte geschraubt, die zirka so groß wie ein Lastwagenreifen war. Man musste auf den Baumstamm nach oben klettern, sich auf die Platte knien und ohne sich festzuhalten, aufstehen. Dann ist man hinunter gesprungen. Natürlich war man die ganze Zeit über mit einem Seil gesichert. Als erstes ist unser Meister geklettert, dabei habe ich ihn gefilmt. Nachher haben wir dann noch einmal zwei Stunden trainiert. Nach dem Abendessen hat uns unser Meister gesagt, dass wir am Donnerstag um eine Stunde früher aufstehen müssen, weil wir um zehn Uhr mit dem Bus abgeholt werden, um zum Wolfgangsee zu fahren weil wir dort ein Floß bauen.
Am Donnerstag Sind wir um halb sieben aufgestanden, sind Frühstücken gegangen und haben dann noch einmal zwei Stunden trainiert. Um zehn Uhr hat uns der Bus abgeholt und zum Wolfgangsee gefahren. Dort hat schon der Betreuer, Samson, auf uns gewartet. Dann haben wir zwei Floße gebaut und sind mit ihnen aufs Wasser gefahren. Am Wasser haben wir eine Wasserschlacht und ein Wettrennen gemacht, bei dem unser Floß gewonnen hat. Um sechs Uhr sind wir dann zurückgefahren – und dann hat die Prüfung angefangen. Zuerst sind die Weißgurte dran gekommen, dann wurden die Gürtelfarben immer höher. Ich hatte einen Seitkick und eine Faust als Bruchtest.Als die höheren Gurte Prüfung hatten, durften ich und ein zweites Mädchen dem Meister assistieren, also ihm die Bretter und Gürtel geben. Nach der Prüfung haben wir dann noch gegrillt und gefeiert. Dann haben wir unsere Sachen gepackt und sind haben uns ins Bett gelegt.

Am Freitag ist um neun Uhr ist der Bus gekommen. Die Fahrt nach Hause war noch sehr lustig. Mir hat das Taekwondo-Camp sehr viel Spaß gemacht, und ich habe sehr viel gelernt!!!

Camp-Teilnehmerin Una Martos, 4. KUP